Die Liebe, das Geld und die Macht - das sind die zentralen Motive in Dostojewskis erzhlerisch dichtem Roman Der Spieler, der autobiografische Zge trgt. Die Abgrnde der Spielsucht erfuhr Dostojewski am eigenen Leib: In Deutschland verfiel er dem Roulette, spielte oft tagelang und verlor seine letzten Ersparnisse. Auch die tragische Liebe zu einer jungen Studentin findet Eingang in dieses Werk, sie spiegelt sich in der Figur der Polina. Die Unmittelbarkeit dieser Erfahrungen ist berall im Roman beunruhigend sprbar: Das Spiel ist die rauschhafte Provokation des Schicksals. Hier prsentiert als Hardcover-Ausgabe mit Schmuckprgung.
Schmuckausgabe von Dostojewskis Gesellschaftssatire und SpielsuchtbekenntnisDer Schriftsteller, einer der bedeutendsten seiner Zeit und zugleich eine der getriebensten, zerrissensten Knstler-Persnlichkeiten, konnte viele Jahre nicht ohne das Glcksspiel sein. Spielcasinos, darunter in Wiesbaden und in Baden-Baden, zogen ihn magisch an und lieen ihn regelrecht in den Abgrund seiner Existenz blicken. Der TagesspiegelDas Risiko gehrt fr mich dazu. Ich kann nicht anders: ohne Risiko, ohne Druck, ohne den Abgrund vor mir zu haben, kann ich berhaupt nicht produktiv sein. Fjodor M. Dostojewski