Drogenpolitik in Bolivien - Eine Analyse des Drug Policy-Making in Bolivien Unter Berücksichtung Systemexogener Einflüsse (in German) - Daniel Bosch; Robert Stemmler
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Drogenpolitik in Bolivien - Eine Analyse des Drug Policy-Making in Bolivien Unter Berücksichtung Systemexogener Einflüsse (in German)
Daniel Bosch; Robert Stemmler
Synopsis "Drogenpolitik in Bolivien - Eine Analyse des Drug Policy-Making in Bolivien Unter Berücksichtung Systemexogener Einflüsse (in German)"
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar Haltung lateinamerikanischer Regierungen zu Ausländischen Interventionen, Sprache: Deutsch, Abstract: Viele Wissenschaftlicher sprechen von den Ländern Lateinamerikas auch als Hinterhöfen der Weltpolitik. Aufgrund dieser scheinbaren "Vergessenheit" des Kontinents ist sowohl das Volumen verfügbarer Literatur als auch die Presseberichterstattung äu erst knapp bemessen. Vergessen wurde damit auch, da Bolivien sich in einem Krieg befindet, dem "Drogenkrieg" der Vereinigten Staaten, in den 80er Jahren förmlich von Präsident Reagan verkündet. Viele Tote hat dieser Krieg gefordert, und doch ist er kein Krieg zwischen zwei Nationen, es ist vielmehr der Krieg einer entwickelten Nation gegen die Drogenproduktion und den Drogenhandel in einem Entwicklungsland. Hauptleidtragende sind dabei die Kokabauern: die Vernichtung ihrer Ernte (Sicht der Kokabauern), bzw. die Vernichtung der zur Kokainproduktion angedachten Kokaproduktion (Sicht der Konsumentenländer) ist eines der Kernziele des Drogenkriegs. In der hier vorgelegten Hausarbeit geht es um das Thema der externen Einwirkungen auf den drogenpolitischen Proze in Bolivien, die Haltung der mit dieser Aufgabe beauftragten Akteure innerhalb und au erhalb Boliviens sowie innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft und die Auswirkungen dieser Politik in die Zeitspanne von 1988 bis heute. Die Annahme in dieser Arbeit ist, da die Drogenpolitik Boliviens eine von externen Akteuren designte Politik ist, welche die Realität im ärmsten lateinamerikanischen Staat verkennen. Zu dieser Realität gehören Kultur, Ökonomie und - besonders wichtig - soziale Verhältnisse.