Medienmassen: Man kann nicht nicht Politik machen (in German)
Synopsis "Medienmassen: Man kann nicht nicht Politik machen (in German)"
Don't Hate the Media - Become the Media!
"Die ffentlichkeit ist jener Ort, an dem eine Demokratie ihre Zukunft verhandelt. ber 200 Jahre lang waren die journalistischen Massenmedien das notwendige Werkzeug dazu. Was, wenn nun aktivistische Medienmassen diese Aufgabe bernehmen?" Michel Reimon richtet aus seiner reichen Erfahrung als Journalist, Buchautor, Politiker und Kommunikationsberater einen geschrften und aufregenden Blick auf die atemberaubende Entwicklung dessen, was landlufig "vierte Gewalt" genannt wird. Dieser Begriff entwickelte sich nicht, wie zuweilen gedacht, auf der Folie der politischen Gewaltenteilung, sondern bereits im Zusammenhang mit den "Stnden" Adel, Klerus, Brgertum, denen gegenber Presse als vierte soziale Macht etabliert werden sollte. Presse nicht als staatliche Instanz oder Teil der Machtarchitektur, sondern als deren Gegenber - als unverzichtbarer Strenfried. Was wird daraus in Zeiten digitaler Medienmassen mit massiver Beteiligung vieler - auch derer, die scheinbar nichts oder nur wenig zu sagen haben? - Paul Watzlawicks berhmtes Diktum, man knne nicht nicht kommunizieren, gilt auch und in besonderer Weise im Raum ffentlicher Debatten. Es gilt fr Politik als dauernde Kommunikation, die verstrkt in diesen Medienmassen tnt. Selbst nicht aktiv zu kommunizieren "heit nicht, dass da Stille wre, sondern dass andere den politischen Raum fllen". Von dorther entfaltet dieser Essay einen klaren Appell: Man kann nicht nicht Politik machen, also sollten wir es aktiv tun. Und hufig.
Der Autor: Michel Reimon; Studium der Informatik und Organisationsentwicklung; Journalist und Autor; ehemaliger Europaabgeordneter, sterreichischer Bundesrat sowie Landtagsabgeordneter der sterreichischen Grnen im Burgenland; Kommunikationsberater.