Mein Onkel Benjamin: Ein bissiger Schelmenroman aus dem Nivernais ber Freiheitsliebe, Provinzleben und antiklerikale Satire (in German)
Synopsis "Mein Onkel Benjamin: Ein bissiger Schelmenroman aus dem Nivernais ber Freiheitsliebe, Provinzleben und antiklerikale Satire (in German)"
Claude Tilliers Mein Onkel Benjamin ist ein ebenso heiterer wie bissiger Schelmenroman, der im vorrevolutionren Frankreich eine Provinzwelt aus Wirten, rzten, Geistlichen und kleinen Honoratioren entfaltet. Im Mittelpunkt steht der lebenslustige Landarzt Benjamin Rathery, dessen Freiheitsliebe, Spottlust und sinnliche Klugheit ihn fortwhrend mit Konvention, Standesdnkel und klerikaler Moral in Konflikt bringen. Tillier verbindet rabelaisischen bermut, pointierten Dialog und sozialkritische Satire zu einem Werk, das zwischen Volksroman, Aufklrungserzhlung und republikanischer Gesellschaftskritik vermittelt. Der Autor, Claude Tillier, wurde 1801 in Clamecy geboren und starb 1844; er war Lehrer, Journalist und kmpferischer Republikaner. Seine Erfahrungen in der nivernaisischen Provinz, seine Nhe zu einfachen Leuten sowie seine Abneigung gegen politische Unterdrckung und geistliche Bevormundung prgen den Roman sichtbar. Benjamin ist daher nicht blo eine komische Figur, sondern ein literarisches Sprachrohr fr Unabhngigkeit, Vernunft und humane Grozgigkeit. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Erzhlkunst mit scharfem Witz und moralischer Energie schtzen. Hinter den burlesken Episoden steht eine ernsthafte Verteidigung persnlicher Freiheit gegen Heuchelei und Autoritt. Wer Balzac, Sterne oder die franzsische Satiretradition liebt, findet hier ein vitales, kluges und erstaunlich modernes Werk.