Phdon: Sokratischer Dialog ber Seelenunsterblichkeit, Vernunftbeweise und metaphysischen Trost in der deutschen Aufklrung (in German)
Synopsis "Phdon: Sokratischer Dialog ber Seelenunsterblichkeit, Vernunftbeweise und metaphysischen Trost in der deutschen Aufklrung (in German)"
Phdon, erstmals 1767 erschienen, gestaltet Platons Sterbeszene des Sokrates zu einem Schlsseltext der deutschen Aufklrung um. Mendelssohn bernimmt die dialogische Form, ersetzt jedoch antike Mythologie weitgehend durch rational begrndete Argumente fr die Unsterblichkeit der Seele. In klarer, eleganter Prosa verbindet das Werk sokratische Gesprchskunst mit Leibniz-Wolffischer Metaphysik und der verstndlichen Vermittlung der Popularphilosophie. Moses Mendelssohn, 1729 in Dessau geboren und seit seiner Jugend in Berlin ttig, war eine zentrale Gestalt der Haskala und ein europisch anerkannter Philosoph. Seine jdische Gelehrsamkeit, die Auseinandersetzung mit Vernunftreligion, seine Freundschaft mit Lessing und sein Streben nach brgerlicher Anerkennung prgten sein Denken. Phdon spiegelt dieses Projekt: religise Hoffnung soll nicht blo Autoritt, sondern einsichtiger Vernunft zugnglich sein. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die den geistigen Horizont des 18. Jahrhunderts verstehen mchten. Es ist zugleich philosophische Trostschrift, literarische Aneignung der Antike und Dokument aufgeklrter Religiositt. Wer nach einer historisch bedeutsamen, stilistisch disziplinierten und argumentativ anspruchsvollen Verteidigung menschlicher Wrde sucht, findet in Phdon einen dauerhaften Klassiker.