Synopsis "Kunstgeschichte als Geschenk (in Inglés,Alemán)"
Die Popularisierung der Kunstgeschichte hat im spten 19. und frhen 20. Jahrhundert - so die These des Buches - mit der Aufbereitung ihrer Inhalte zu Geschenkzwecken zu tun. Das hat weitreichende Implikationen: So lsst sich die konventionalisierte Betrachtung von Kunstwerken besonders gut an der Herstellung und Verbreitung bebilderter Kalender nachvollziehen, deren merkantiler Erfolg bis zum heutigen Tag anhlt. Sie findet sich aber auch auf dem florierenden Markt fr Kunstbcher aller Art, auf dem die stark bebilderte Ausgabe die hchste Auflage erzielt. Heute kauft man kunsthistorische Gaben in den vielen Museumsshops. Dort lassen sich auch Materialien und Anleitungen zur Produktion von Kunst erstehen. Die berhmtesten Knstler*innen und ihre Werke schmcken Tassen, Schals, Puzzles, Postkarten und Khlschrankmagneten, die als Souvenir, Mitbringsel, Aufmerksamkeit erstanden werden knnen. Auch wenn sich die Gegenstandspalette stark erweitert hat, bleibt doch unabweislich, dass sich die Motive beim Erwerb und Verschenken von kunsthistorischen Inhalten seit dem 19. Jahrhundert wenig verndert haben. Auch heute dient das kunsthistorische Geschenk noch als Aus- und Nachweis von Bildung und Kulturhhe.