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portada Stella, Cäcilie und Fernando - die Liebeskonzeption des Dreiecks in j. W. Goethes 'stella' (in German)
Type
Physical Book
Publisher
Language
German
Pages
22
Format
Paperback
ISBN13
9783640666416

Stella, Cäcilie und Fernando - die Liebeskonzeption des Dreiecks in j. W. Goethes 'stella' (in German)

Andreas Weidmann (Author) · Grin Verlag · Paperback

Stella, Cäcilie und Fernando - die Liebeskonzeption des Dreiecks in j. W. Goethes 'stella' (in German) - Andreas Weidmann

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Synopsis "Stella, Cäcilie und Fernando - die Liebeskonzeption des Dreiecks in j. W. Goethes 'stella' (in German)"

Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (FB Germanistik), Veranstaltung: Proseminar Sturm und Drang, Sprache: Deutsch, Abstract: Gleich die erste Rezension1, die der ′Altonaer Reichs-Postreuter′ am 8. Februar 1776 nach der Uraufführung im Hamburger Nationaltheater über Goethes Stella veröffentlicht, ist ein Verri des "[...] schwächste[n] Produkt[es] der Göthischen Muse, [...] [das] bisher das Licht der Welt erblickt [hat]"2: [...] Von der Moral des Stücks wollen wir nichts sagen. Es ist bekannt genug, da Herr Dr. Göthe sich über diese Kleinigkeit fast immer hin- wegsetzt. [...] seine Stella ist eine Schule der Entführungen und Viel- weiberey. Treffliche Tugendschule!3 Das unkonventionelle Lösungsmodell der Ehe zu dritt, frei nach dem Motto "[...] eine Wohnung, ein Bett und ein Grab"(51)4, mit dem Goethe den Beziehungskonflikt zwischen Fernando, dem männlichen Helden, seiner Ehefrau Cäcilie und seiner Geliebten Stella zu einem unerwarteten Happy End führt, erregt die Gemüter der Zeitgenossen; es wird als "[...] gegen alle Grundsätze der christlichen Religion, der biblischen und philosophischen Moral, der bürgerlichen Verfassungen, ja des gesunden Menschenverstandes [...]"5 bewertet. Nicht, da es in der Gesellschaft des 18. Jahrhunderts keine Mätressen gegeben hätte, nein, - nicht umsonst gehören die Protagonisten des Stückes dem Adel an, bei dem ein freizügigeres sexuelles Verhalten keine Seltenheit darstellte - das Anstö ige liegt in der völligen Gleichberechtigung, die hier der Geliebten neben der Ehefrau zugestanden wird. Stella wird teilweise sogar mit Aufführungsverboten belegt.

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