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Vom Geist: Heidegger und die Frage (in German)
Alexander Garcia Dã¼Ttmann (Author) · Suhrkamp · Paperback
Unternommen wird der Versuch eines neuen, neuartigen Durchquerens der Texte. Es handelt sich weder um eine 'immanente Kritik' noch um eine Anklagerede, die sich auf 'externe' Dokumente sttzt, mag auch die Beschftigung mit diesen Dokumenten - innerhalb der Grenzen, die sie selbst setzen - notwendig sein. Es geht um den Nazismus - um das, was der Nazismus im allgemeinen und Heideggers Nazismus im besonderen noch zu denken aufgeben. Es geht aber auch um die Ausprgung einer 'Politik des Geistes', um jene uerungen ber die 'Geisteskrise' und die 'Geistesfreiheit', die man einst, die man heute wieder dem Unmenschlichen (dem Nazismus, dem Faschismus, dem Totalitarismus, dem Materialismus, dem Nihilismus usw.) entgegen zu setzen sucht. Von der Rektoratsrede (1933) an stimmt Heidegger in einen Lobgesang auf den Geist ein. Sechs Jahre zuvor hatte er sich entschieden, das Wort zu vermeiden; dann hat er es 'gesetzt'. Was ist geschehen? Weshalb hat man diese Vernderungen bisher nicht wahrgenommen? Nicht anders als heute war auch damals die Anrufung des Geistes mit dem Anspruch verbunden, ber das Schicksal Europas nachzudenken. Das war der Stil der Reden groer europischer Geister - ich denke an Valry, an Husserl und an andere -: Geister, deren Politik weniger unschuldig ist, als man gemeinhin annimmt.
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